Ortsverband Amberg (U01)
Notfunkübung der Funkamateure: Nach Stromausfall funkt es schnell wieder
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Bericht Amberger Zeitung 2.8.23 von Autor WWS
Seit der Katastrophenschutz-Übung "Black Friday" im Jahr 2020, bei der als Szenario "heftige Unwetter mit Starkregen und Orkanböen für einen großflächigen Stromausfall im Landkreis Amberg-Sulzbach" sorgten, haben die Amberger Funkamateure eine besondere Rolle. Das Landratsamt hatte sie damals zur Übung eingeladen. Dabei bewiesen die Amberger ihr funkerisches Können. Im Anschluss gründete sich um den Amberger Ortsverband im DARC (Deutscher Amateur Radio Club) spontan eine Interessengemeinschaft, die inzwischen Funkamateure aus den Großräumen Regensburg und Neumarkt, Bamberg, Neustadt/WN, Waldsassen und Amberg umfasst. Regelmäßig treffen sie zu Notfunk-Übungen und erforschen die Funkausbreitung auf Frequenzen, um die Gebiete sicher abdecken zu können. Es nehmen auch Funkamateure aus dem Schwarzwald, aus Österreich oder der Schweiz teil. So haben sie zum Beispiel auch getestet, wie lange man nach einer vorher nicht bekannten Alarmierung braucht, um bei Stromausfall die ersten Amateurfunkkontakte herzustellen. Das Ergebnis: Es dauert lediglich 14 Minuten, um das Gebiet abzudecken. Um auch den persönlichen Erfahrungsaustausch zu pflegen, veranstalten die Amberger Amateurfunker Treffen, zu dem der Notfunkbeauftragte des Ortsverbandes, Norbert Haas, nun eingeladen hatte. Spontan waren knapp 30 Funkamateure aus der ganzen Oberpfalz und aus Franken an die Clubstation der Amberger bei Atzlricht gekommen, um sich beim "Notfunk-Treffen 2023" zu unterhalten. Dabei wurden neue Antennensysteme vorgestellt und auf ihre Effektivität getestet.
Manuel Klärig aus Amberg testet eine sogenannte „Magnetic-Loop“-Antenne. Sie sendet mit kleinster Leistung und kann damit problemlos die Oberpfalz abdecken.